| |
Workshop I:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Maria de
Alvear, Köln,
D
Zur
Erschaffung von Stimmungs-Räumen
Der Workshop ist sowohl für Sänger als auch für Instrumentalisten
bestimmt und richtet sich ein bisschen nach den Teilnehmern aus.
Im Großen und Ganzen geht es darum, wie man bestimmte Stimmungen
musikalisch ausdrückt, wie diese Stimmungen mit dem Publikum interagieren,
wobei keine Improvisationstechniken besprochen werden, sondern "Improvisations-Installationen“,
d.h. es geht in diesen Workshop hauptsächlich um Kommunikation.
Was drücke ich aus und was davon wird reell von "dem Anderen“ wahrgenommen?
Wie wird ein Improvisateur von der eigenen Stimmungslage beeinflusst?
Wie beeinflusst ihn oder sie der Raum, in dem er oder sie improvisiert
und kann man als Interpret Stimmungen verändern? Sowohl in sich
selbst als auch im Raum?
Mit Stimmungen meine ich weder einen emotionalen Ausdruck noch eine mentale
Strukturerkenntnis. Stimmung könnte in diesem Fall auch mit Modus
oder Modalität übersetzt werden.
Teilnehmen können Anfänger und Fortgeschrittene. Das Mitbringen
von Instrumenten ist erwünscht.
Workshop II:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Christy
Doran, Luzern, CH
Improvisation
in kleinen Gruppen
Anhand von vorgegebenen Parametern setzt sich dieser Workshop mit Themen
wie Improvisations-Vokabular/Klangforschung, Entwicklung von Motiven,
Formgestaltung in der freien Improvisation, Interaktion, Spannung und
Spannungsbögen, Dynamik, usw. auseinander. Unter anderem wird
durch das Improvisieren in den vorgegebenen musikalischen Parametern
die Sensibilität für die Gestaltung der Improvisation gesteigert,
sodass man daraufhin bewusster improvisiert. Später wird frei
improvisiert, aber im Hinblick auf das Instant Composing.
Ziel des Kurses: mehr Sicherheit beim Improvisieren, Instant Composing.
Die Improvisationen werden auf DAT aufgenommen und danach in der Gruppe
angehört und besprochen.
Workshop III:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Fritz
Hauser, Basel, CH
Lust
zur Frage
Improvisation ist für mich nicht nur ein musikalisches Ausdrucksmittel,
sondern auch eine Geisteshaltung, eine lebensnotwendige Einstellung.
Wie können wir uns selber immer wieder neugierig machen, unsere
Sinne schärfen, unsere Antennen ausrichten? Wie kann eine Disposition
zur Improvisation geschaffen werden?
Brauche ich Strategien?
Brauche ich wirklich eine Antwort?
Workshop IV:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Malcolm
Goldstein, Montreal, Can
The
workshop will explore the essential activity of improvisation: the musician
as one centered
in the process of discovery, unfolding moment
to moment, that is realized in the gesture of enactment/sounding. There
will be numerous structured framework activities, incorporating voice
and instrument sounds, to develop: the capacity for listening to nuances
of sound quality, energy and dynamics within one’s own body/sounding
as well as to outside activities (other participants, the space and envirement);
an awareness of the integration of breath/body/sounding; to evolve a
sense of one’s own center, unique voice, in an ever-changing balance
within the relationships of ensemble activity.
The workshop is limitid to 16 people.
Workshop
V: Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Monika
Klingler, Zürich, CH
Musik
meines Körpers
Der Körper, die Person als eine Art Instrument oder Orchester.
Tanz als eine Art visuelle Musik.
Die Bewegungssprache einzelner Körperteile kennenlernen, ihre
Gesten,Tempi, Rythmen, Bewegtheiten, Vibrationen erforschen.
Improvisation als Instrument zur Erforschung, Improvisation als immediate
Komposition.
Vorhergehende Erfahrung in Bewegungsarbeit ist nicht nötig.
|
|
Workshop VI:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Daniel Studer, Zürich, CH
Rasche
Entscheide für eine Idee und das sofortige Erkennen von
Möglichkeiten innerhalb einer Freien Improvisation werden spielerisch
erprobt.
Es wird in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen vor allem frei improvisiert.
Die Improvisationen und die Funktionen der Spielenden werden in gemeinsamen
Diskussionen analysiert. Dazu werden Überlegungen u.a. zu Form,
Dichte, Klanglichkeit, Parameter, Zusammenspiel behilflich sein.
Workshop
VII: Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Volker
Boehm, Basel, CH
Improvisations-Workshop
mit Elektronik
Improvisieren kann nur, wer sein Instrument gut kennt und beherrscht.Diese
Voraussetzung bekommt in Bezug auf das elektronische Instrumentarium
ein besonderes Gewicht. Die Elektronische Musik kennt viele Instrumente
und Interfaces und bringt ständig neue hervor, wobei die Auslegung
der Steuerung meist immer noch durch eine ingenieurhafte, weniger eine
intuitiv musikalische Herangehensweise geprägt ist.
In diesem Workshop wird es in erster Linie darum gehen, wie sich für
die vielen Möglichkeiten der elektronischen Klangerzeugung und
-transformations Systeme und Interfaces entwerfen lassen – sowohl
hardware als auch softwareseitig – die eine musikalische Interaktion
zwischen Musiker und Klangerzeuger ermöglichen.
Dabei wird weniger auf selbstgebaute Technik gesetzt, sondern vor allem
auf "handelsübliche" Controller zurückgegriffen
(MIDI-Controller, Trackpads, Webcams etc.). Um eine maximale Flexibilität
bei der Verabeitung der Controllerdaten und der Klangerzeugung zu haben,
wird der Kurs hauptsächlich in der Programmierumgebung Max/MSP
abgehalten. Ebenso willkommen sind PD oder Supercollider.
Teilnahmevoraussetzung: wenig bis keine Vorkenntnisse in Max/MSP, oder
einer vergl. Sprache (aber ein gesundes Interesse daran!). Mitnahme
des eigenen Computers + Kopfhörers und evt. MIDI-Equipments (auch
virtuell in Form von VST-PlugIns).
Workshop VIII:
Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Marianne Schuppe, Basel, CH
Stimme
Ein Geräusch ist ein Geräusch, das die Stimme imitiert.
Vokales - An den Rändern der Sprache
Stimmklänge haben eine klangliche und eine begriffliche Seite.
Vokales ist Sprache und Klang. Diese Gleichzeitigkeit ist auch im Spiel
mit Klangfarbe, Textur oder Melodiefragment vorhanden. Sie erzeugt Fragen,
Widersprüche und Möglichkeiten, denen in Improvisationen und
Gesprächen nachgegangen wird. Ziel ist ein klares Wahrnehmen dieser
Gleichzeitigkeit und dessen, was das Improvisieren mit der Stimme sein
kann und nicht sein muss.
Workshop
IX: Di - Sa, 11. - 15. Oktober
Co
Streiff, Jonen, CH
Improvisation; Das Erfinden von musikalischen Sprachen
Wir werden mit und ohne Spielregeln miteinander musizieren, gemeinsam
Grenzen und Risiken erkunden, Höhenflüge und Abstürze
(mit überschaubarem Gefahrenpotenzial) erleben.
Anhand von Improvisationsübungen und Konzepten lernen wir unterschiedliche
Spielweisen und Verhaltensmuster kennen und schärfen unsere Ohren
für das Detail.
Im Solospiel erfinden wir unsere ureigene Sprache, im Duo erproben wir
den Dialog, im Trio und Quartett spielt die Gruppendynamik eine Rolle,
in der Grossformation werden Klangexperimente und dirigierte Abläufe
spannend.
Dynamik, Klangfarbe, Textur, Dichte und Tempo werden wichtig für
Versenkung und Veränderung.
Und: Improvisation bedeutet immer Energieaustausch. |
|