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Workshop I:
Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Michael
Barker, Den
Haag, NL
Solo-
und Gruppenimprovisation für Spieler von Blockflöten
und anderen Instrumenten, einschliesslich MIDI-Instrumente und/oder
traditionelle Instrumente, die MIDI benützen.
Praktische und theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen
Aspekten der Improvisation: Musikalische Kommunikation, Rollen
und Funktionen, Wege zur Gruppenimprovisation, formale Kontrolle,
dirigierte Improvisation, etc. Spezielle Aufmerksamkeit wird den
spezifischen Problemen der Blockflötisten im improvisatorischen
Kontext gewidmet. Sofern vorhanden, wird auf die Integration von
elektronischen und/oder MIDI-Instrumenten in ein gemischtes Ensemble
mit traditionellen Instrumenten geachtet.
Der Workshop richtet sich an Blockflötisten, andere Instrumentalisten
und an Spieler von MIDI-Systemen.
Mitbringen: eigene Instrumente. Blockflötisten bringen wenn
möglich verschiedene Typen mit (vor allem auch tiefe Blockflöten,
z.B. Bass, Kontrabass). Allfällige Verstärker müssen
selber mitgebracht werden.
Workshop II:
Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Peter
Kowald, Wuppertal,
D
Ensemble-Improvisation.
Strukturierung improvisierter Musik im Ensemble. Fragen
von Unabhängigkeit der Individuen (Musiker/innen)
und des Miteinander, Dynamik im Ensemble, Homogenität
und Diversität werden praktisch bearbeitet und analysiert,
auch Klischee wird immer wieder thematisiert. Instrumentale
Fertigkeit steht auf keinen Fall an erster Stelle.
Alle Instrumente. Instrumente und ggf. Verstärker
(für Stimmen auch Mikrophone) müssen mitgebracht
werden. Der Workshop soll aber in erster Linie akustisch
sein.
Workshop III:
Di - Sa, 1. - 5. Oktober
David
Moss, Berlin, D
"One
Foot In The Air: Beyond Cliche And Style"
What do you
do when you do what you love? Do you know your own cliches? Tired of
your material? Always playing the same solo? Interested in that "moment
of transcendance" when style blossoms into a new field of choices?
Through work on the moment of solo, actions by duos, the pleasure of
surprise, body exchanging, the importance of gesture, the power of memory,
and the joys of a split-personality, this workshop hopes to highlight
and transcend (for at least 1 minute!) personal cliches.
Open to performers in all media (dance, theater, music ... ). Participants
should bring whatever is necessary for them to do what they do (instruments
or costumes ... or just a voice).
Workshop IV:
Di - Sa, 1. - 5. Oktober
John
Butcher, London, GB
Group Improvisation.
To explore some
of the available options in group improvisation, such as "free"/predetermined
structures; individual expression/group sensibility; working with/against
instrumental expectations. To develop methods and languages enabling
musicians to keep a personal voice without inhibiting other player's
input and the musical possibilities.
Preference for acoustic instruments and voice. Participants may bring
structures/scores/ideas, they would like to use as a basis for improvisation
– if they wish.
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Workshop
V: Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Christy Doran, Luzern, CH
Improvisation in kleinen Gruppen (max. 6 Musiker/innen).
Dieser Workshop
setzt sich mit Themen wie Improvisations-Vokabular /Klangforschung, Entwicklung
von sich spontan ergebenden Motiven, Formgestaltung in der freien Improvisation,
Interaktion, Spannungsbögen usw. auseinander. Die Improvisationen
werden auf Tonband registriert und in der Gruppe gehört und besprochen.
Workshop VI:
Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Kurt
Dreyer, Luzern, CH
Bewegungsimprovisation:
Der Körper als Instrument. Bewegung als Klang.
Einstimmen des Instrumentes,
Erklingen, Zusammenklingen.
Basierend auf der Annahme, dass Bewegung primär eine musikalische
Äusserung sei, treten Inhalte und erzählerisches Moment in den
Hintergrund. Wichtig werden statt dessen Körperklanglichkeit, das
Teilen von Zeit mit anderen Klangkörpern und das Entfalten-Lassen
einer Instant-Bewegungs-Komposition, die, zwar von keinem gesteuert, aber
von jedem und allem beeinflusst wird.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die bewegen wollen. Es braucht Trainingskleider,
dicke Socken, Freude und Gwunder.
Workshop
VII: Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Lauren
Newton, Tübingen, D
Freie Improvisation
tür Sänger/innen und Instrumentalist/innen.
Vorbereitendes Körper-
und Stimmtraining, spezielle Atemübungen,
rhythmische Interaktion, Übungen, die das Hören und Reagieren
schulen, allgemeine Freisetzung der eigenen kreativen Energien
Jede/r kann mitmachen, so lange ein Instrument bzw. eine Stimme vorhanden
ist. Mehr als zwei Schlagzeuger sind nicht möglich.
Workshop
VIII: Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Ernst
Thoma, Stein am Rhein, CH
Live Elektronik.
Geräusch-Improvisationen
mit dem Synthesizer / Imräusch-Geprosynthionen
mit dem sathyzer / mit sationen GeräuSynthch dem Improvi / dem Synthesationen
Geräusch mit Improsizer – mit möglichst vielen Synthesizern
ein Geräuschorchester bilden.
Der Workshop richtet sich an Synth-User mit Grundkenntnissen in der Klangprogrammierung.
Jeder Teilnehmer bringt einen Synthesizer und einen kleinen Monitorlautsprecher
mit.
Workshop
IX: Di - Sa, 1. - 5. Oktober
Hansjürgen
Wäldele,
Kandern, D
"Freyheit das Best man achten tut vnd ist doch
auch nit allzeit gut".
Auch in der "freien Improvisation" währt die Freiheit nur
Sekunden. Mit Jedem Augenblick des Spielens wird das Beziehungsnetz dichter,
und die Musik übernimmt das Diktat.
Mit den Grenzen wächst die Möglichkeit der Gestaltung. Nur auf
festem Boden gelingt der Absprung.
Der Kurs richtet sich an den spielenden Menschen, der bereit ist, Mut zur
Ordnung und Disziplin zur Freiheit aufzubringen.
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