| |
Workshop I:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Kurt
Dreyer, Luzern,
CH
Bewegungsimprovisation:
Der Körper als Instrument / Bewegung als Klang
Dieser Workshop basiert auf der Annahme, dass Bewegung primär
eine musikalische Äusserung sein kann. Inhalte, erzählerisches
Moment, Zielsetzungen etc. treten dadurch in den Hintergrund.
Wichtig werden stattdessen Körperklanglichkeit, das Teilen
von Zeit mit anderen "Klangkörpern" und das Entfalten-Lassen
einer Instant--Bewegungs-Komposition, die, zwar von keinem gesteuert,
aber von jedem (und allem) beeinflusst wird.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich bewegen wollen.
Es braucht Trainingskleider, dicke Socken, Freude und Gwunder.
Workshop II:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Tamia, Paris,
F
Die
Offene Stimme
La voix, sans limitation de style, ouverte à toute
ses possibilités, dans le respect de I'instrument.
L'improvisation comme moyen de découverte de son
propre chant. Apprendre ci. se connaître par I'écoute
et I'analyse de ses propres improvisations. Retrouver
le sens du jeu et de la découverte. Quelques questions
sur la notion de liberté de I'improvisation.
Dieser Kurs ist für alle geeignet, die bereits über
Gesangserfahrung verfügen.
Workshop III:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Urs
Blöchlinger, Turgi, CH
Freie
Improvisation in grossen Gruppen
Freie Improvisation kann nicht gelehrt werden; aber es kann ein Rahmen
geschaffen werden, wo die Fähigkeit zu improvisieren entwickelt
und gefördert wird.
Die Gruppe, welche von den Instrumenten her möglichst heterogen
zusammengesetzt sein soll, wird im Laufe des Workshops zu einem Orchester
mit einer eigenen Sprache und eigenem Klang werden.
Workshop IV:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Paul
Lovens, Aachen D
Musik mittels Improvisation: Wege und
Hindernisse
Ohne
den Hunger, sich in bedingungsloser Hingabe den musikalischen Gesetzen
– nicht den Regeln eines Stils – zu überantworten,
lohnt es kaum, jene Fallen zu untersuchen, die stets erscheinen, wenn
das Der-Musik-Folgen nicht gelingt.
Teilnehmerkreis: wer immer ein (= irgendein) Instrument so beherrscht,
dass es ausreichend erscheint, beim freien Fall zu assistieren.
|
|
Workshop V:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Ernst Thoma, Stein
am Rhein, CH
Synthi Live-Set Programmierung
1) Synthesizer-Klangprogramm
Modulierbarkeit der Parameter durch Midi-Controller Klangauswahl und Zonenbildung
2) Improvisation mit erarbeiteten Klangprogrammen
Der Kurs richtet sich an: Synthesizer-User
Bitte mitbringen:
1 Keyboard-Synthesizer oder Master-Keyboard plus ein Synth-Expander. Handbuch.
1 kleiner Monitorlautsprecher.
Workshop VI:
Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Daniel
Mouthon, Zürich, CH
Vokalimprovisation als Sprachraum
Im Zentrum der Arbeit
steht die Improvisation zwischen: Sprech- und Singstimme, lautmalendem
und bedeutendem Verwenden von Sprachen, freiem und themenbezogenem Ausdruck,
sozialer Interaktion und Solo. Grundlegend sind Aspekte der Stimmbildung,
Präsenzformen im Raum, sowie vielfältige
Kriterien zum Gestalten des eigenen Spieles.
Es sind keine speziellen Voraussetzungen notwendig; (leeres) Arbeitsheft,
ev. Walkman mit Mikrofon mitbringen.
Workshop
VII: Di - Sa, 5. - 9. Oktober
Jacques
Siron, Geneve, CH
Formes courtes et images mentales
Un point de départ
pour donner forme a une improvisation consiste à être consis, c'est-a-dire
a limiter la durée d'une improvisation. Le but est de fabriquer
des images musicales improvisées, aux contours nettement dessinés,
a I'émotion colorée et vivante, à la sonorité riche
et clairement définie, et dont le parcours se developpe de manière
tendue et dense. A travers la brièveté, on cherche à concentrer
le propos et à focaliser I'énergie, ce qui permet paradoxalement
à la pensée de ralentir pour trouver son juste poids. Tout
cela demandeà être partagé, en partant des possibilités
de chacun et en cherchant la meilleure manière de multiplier les
energies individuelles: c'est là un des merveilleux enjeux de I'improvisation
en groupe.
Le workshop s'adresse à tous les musiciens, qui doivent évidemment
prendre leur instrument. Peut-être sera-t-il nécessaire d'en
limiter I'accès ou de le fractionner en deux: trop participants,
trop d'instruments identiques, niveaux musicaux trop différents entre les
participants.
|
|